Wir über uns

Unsere Gruppe wurde 1985 von Herrn Klaus Ludwig, selbst von Aphasie betroffen, gegründet um anderen Aphasikern und ihren Angehörigen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zu geben. Seit seinem Tod im Jahre 1996 wird die Gruppe von Inge Leistner in seinem Sinne weitergeführt. Weitere Ziele der Gruppe sind die Förderung der Rehabilitation von Aphasikern, die Information der Öffentlichkeit über Aphasie und die Pflege von gesellschaftlichen Kontakten um die Betroffenen aus ihrer psychischen Isolation zu holen. Die Gruppe ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband und im Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker (BRA). Sie besteht derzeit aus 17 Mitgliedern. Unsere Zusammenkünfte finden einmal monatlich (jeweils am 1. Mittwoch eines Monats) im Evangelischen Gemeindezentrum, Beetäcker 2 in Rödental statt (mehr dazu über Kalender). Gäste sind bei unseren Treffen jederzeit gern gesehen. Allerdings bitten wir vorher um einen kurzen Anruf.

Das sind wir.

Aphasie, was ist das?

Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, welche nach einer Schädigung der linken Gehirnhälfte auftreten kann. Ursache einer solchen Schädigung ist in vielen Fällen ein Schlaganfall, aber auch Hirnblutungen, Hirntumore, entzündliche Prozesse oder Schädel-Hirn-Verletzungen, z. B. nach Unfällen. Aphasie ist der medizinische Fachausdruck für "Verlust der Sprache", bedeutet aber nicht unbedingt totalen Sprachverlust. Je nach Ausmaß und Lokalisation der Schädigung tritt die Sprachstörung in unterschiedlichen Arten und Schweregraden auf. Aphasie ist keine geistige Behinderung oder psychische Störung, sie verändert "nur" die sprachliche Kommunikationsfähigkeit, die Fähigkeit zu denken bleibt ungestört.

In der Bundesrepublik Deutschland sind rund 400.000 Menschen von Aphasie betroffen, jährlich kommen rund 80.000 Neuerkrankte hinzu. Angehörige und Pflegefachkräfte stehen der Situation oft hilflos gegenüber.

 

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